1  A  B  C  D  E  F  H  I  J  L  M  N  O  P  R  S  T  U  V  W  

1
 top
 16/35 MM FILM: Filmmaterial mit einer Breite von 16 bzw. 35 mm

A
 top
 AAE Abk. für Automatic Assemble Editing; s. Assemble Schnitt.
 AB-Stereophonie Stereophone Tonaufnahmen mit zwei im Ohrabstand aufgestellten Mikrofonen.
 Abbildungsgröße Objektive unterschiedlicher Brennweite erzeugen in der Kamera unterschiedliche Abbildungsgrößen der aufgenommenen Objekte.
 abbl. Abk.für abblenden
 Abblende Abdunkeln einer Szene. Beim Film: durch Schließen einer Blende. Beim Fernsehen: durch Absenken des Bildsignalpegels bis Null. Beim Ton durch Absenken des Tonsignals bis Null.
 Abdecken 1) Begrenzung der Beleuchtung einer Bühnenfläche; 2) Unsichtbarmachen störender Gegenstände im Bildfeld (z.B. ein Mikrofon, das ins Bild hereinragt oder auch ein Schatten).
 Abdeckfahnen 1) Zur Begrenzung der Beleuchtung werden Metallfahnen direkt am Beleuchtungskörper angebracht; 2) zum Kaschieren unerwünschter Gegenstände im Bild werden Stoffbahnen verwendet.
 Abgehender Ton / Bild Ausgangston bzw. Ausgangsbild eines Fernseh-Studios oder Übertragungswagens. Kann z.B. über Leitungen zur Aufzeichnungsanlage oder zum Sender geleitet werden.
 abgez. BN. Abk. für Abgezogenes Bildnegativ.
 abgez. UO. Abk. für Abgezogenes Umkehr-Original.
 Abhörlautsprecher Hochwertige Lautsprecheranlage im Regieraum zum Beurteilen und Kontrollieren von Tonaufnahmen.
 Abklammern Markieren eines Film- oder Tonteils zur Schnittvorbereitung,
 Ablaufplan 1) Bei Fernseh-, Film- oder Rundfunkproduktionen: Plan über die Reihenfolge der aufzunehmenden einzelnen Szenen. 2) Bei Sendungen: Plan, der alle Sendevorgänge in zeitlicher Reihenfolge enthält.
 Ablenkung Horizontale und vertikale Ablenkung eines Elektronenstrahls, z.B. in der Bildröhre.
 Abläuten Hup- oder Läutzeichen bei Tonfilmaufnahmen, die den Beginn und das Ende einer Aufnahme anzeigen und absolute Ruhe fordern.
 Abschattung Durch Gebäude oder durch natürliche Hindernisse hervorgerufene Schwächung der elektromagnetischen Wellen eines Senders.
 Abschirmung Um empfindliche elektrische Leitungen oder Geräteteile gegen Störungen durch magnetische oder elektrische Felder zu schützen, werden sie durch Metallbleche, Folien oder Metallgewebe abgeschirmt.
 Absenzfilter Gerät zum Absenken bestimmter Frequenzbereiche bei der Tonaufnahme.
 Abshooten Abspeichern einer Kameraeinstellung im Rechner.
 Abspieleinrichtung Gerät oder Geräteanlage zur Wiedergabe von Bild- oder Tonträgern; z.B. Filmgeber, MAZ, Tonbandgerät, CD-Player usw.
 Abtaster Gerät oder Geräteteil zum Abtasten von Bildträgern und Umwandlung der Informationen in elektrische Spannungen (z.B. beim Filmgeber, Diaabtaster)
 Abziehen Schnitt des Original-Bildnegatives oder des Umkehr-Originals. Die Tätigkeit kann auch Einfügen von Titeln, Tricks und Blenden beinhalten.
 AC Abk. für Alternating Current; engl. für Wechselstrom.
 Achse, dramaturgische Bei Film- oder Fernsehaufnahmen die gedachte Linie zwischen zwei Akteuren, die von der Kamera, auch bei Einzel- und Großaufnahmen, nicht übersprungen werden soll. D.h., was links im Bild ist, muss für die ganze Szene links bleiben. Es würde sonst der Eindruck entstehen, dass die Personen aneinander vorbei reden = Achsensprung. (Soweit die Grundregel. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, zum Beispiel die die Darsteller einkreisenden Kamerabewegungen von Michael Ballhaus.)
 Achse, optische eines Linsensystems. Führt gerade durch die Mitte aller Linsen.
 Achsen Wenn zum Beispiel ein Gespräch zwischen zwei Personen widergegeben wird, darf die Kamera sich nicht über die imaginäre Achse bewegen. Es würde sonst der Eindruck entstehen, daß die Personen aneinander vorbei reden = Achsensprung. (Soweit die Grundregel. Natürlich gibt es auch Ausnahmen, zum Beispiel die die Darsteller einkreisenden Kamerabewegungen von Michael Ballhaus.)

 Achsensprung Überspringen der Kamera über die dramaturgische Achse. Gilt es zu vermeiden.
 Ad lib, ad libitum, lateinisch für: nach Belieben. Es bedeutet, dass Schauspieler den Text frei improvisieren. So etwas passiert häufig bei sehr emotionalen Szenen, z.B. totaler Verzweiflung.
 AD-Wandler Elektronische Schaltung zur Umwandlung von Analog-Signalen in Digital-Signale.
 Adaption 1) Anpassung des Auges an unterschiedliche Helligkeiten; 2) Anpassung unterschiedlicher technischer Systeme aneinander.
 Additive Farbenmischung die Mischung von roten, grünen und blauen Lichtanteilen bei gleicher Sättigung ergibt Weiß.
 AER Abk. für Aerial = engl. für Antenne.
 AES Abk. für Audio Engineering Society.
 AFC Abk. für Automatic Frequency Control; automatische Einstellung des Empfängers auf die Sendefrequenz.
 AFT Abk. für Automatic Fine Tuning; automatische Feinabstimmung eines Empfängers.
 Aggregat Zusammenschluss mehrerer Maschinen, z.B. eines Motors und eines Generators zur Stromerzeugung; Stromaggregat.
 Ah Abk. für Amperestunde.
 Akt Bezeichnung für eine Filmrolle oder für einen in sich geschlossenen Handlungsteil.
 Akustik 1) Lehre vom Schall; 2) Bezeichnung für die Schallverhältnisse in einem Raum.
 AL Abk. für Automatic Level Control; automatische Regelung der Verstärkung.
 Allgemeinlicht Im Studio: gleichmäßige Ausleuchtung der gesamten Dekoration.
 Allonge Farbiges Filmband am Anfang und am Ende jeder Filmrolle zum Schutz gegen Beschädigungen des Filmes und als Hinweis auf den Wickelzustand. Die Anfangsallonge ist durchgehend farbig, die Endallonge gestreift.
 ALR Abk. für Automatische Lautstärkenregelung.
 AM Abk. für Amplitudenmodulation,
 Amplitude Spitzenwert bzw. Schwingungsweite von elektrischen Wechselspannungen und -strömen.
 ANALOG Analog-Technik: Übertragungsverfahren, mit dem Ton- und Bildsignale entsprechend ihren jeweiligen Analogwerten (z.B. Helligkeit, Lautstärke) übertragen und aufgezeichnet werden.
 Analog/Digital-Wandlung Elektronische Umwandlung eines analogen Signals in ein digitales.
 Analoganzeige In der Messtechnik stufenlose Anzeige der Werte, z. B.in einem Zeigermessinstrument.
 Analogdarstellung Darstellung von Größen oder Werten durch eine andere entsprechende Größe, z.B. bei einer Skalenanzeige im elektrischen Messinstrument.
 Analoge Übertragung Bei ihr entspricht der zeitliche Ablauf jeder Größe der des Ursprungsignals, ist diesem also jederzeit analog, z.B. bei der Tonübertragung.
 Analogtechnik Sammelbegriff für die elektronische Schaltungstechnik, bei der die Signale analog verarbeitet werden.
 Anamorphot Optisches Linsensystem, mit dem eine Breitwandprojektion von z.B. auf 35 mm-Normalfilm befindlichen Bildern möglich ist. Mit dem A. werden die Bilder bei der Aufnahme in der Breite gestaucht und bei der Projektion entsprechend gedehnt.
 Anastigmat Ein Linsensystem, z.B. Objektiv, bei dem Öffnungs- und Farbfehler, der sog. Astigmatismus, korrigiert sind.
 Andruckfehler Bildfehler, die durch mangelhaften Andruck des Magnetbandes am Wiedergabekopf im MAZ-Gerät oder des Filmes im Projektor bzw. im Filmabtaster entstehen.
 Andruckkufe Eine Kufe, die im Filmprojektor dafür sorgt, dass der Film in der Schärfeebene bleibt und das Bild bei der Projektion ruhig steht,
 Andruckplatte Eine kleine Platte, die in der Filmkamera für den richtigen Lauf des Filmes in der Abbildungsebene sorgt,
 Andruckrolle Eine Rolle, die das Tonband gegen eine Antriebsrolle drückt und dadurch für einen genauen Lauf sorgt.
 Andruckschiene Sie sorgt in der Filmkamera dafür, dass der Film beim Durchlauf sich nicht seitlich bewegen kann; dadurch ruhiger seitlicher Bildstand.
 Anfangstitel Titel am Anfang einer Sendung.
 Angel Leichte, ausziehbare Kunststoff- oder Alluminiumstange, mit der das daran befestigte Mikrofon nahe an das Schallereignis gebracht werden kann.
 Angel Mikrofonhaltestange, mit der das Mikrofon bei Fernseh- oder Filmaufnahmen nahe an den Sprecher herangebracht worden kann, ohne im Bild zu stören; z.B. von oben.
 ANL Abk. für Automatic Noise Limiter; automatischer Störbegrenzer.
 Anlegen Vorbereitung zum Filmschnitt; die bildsynchronen Tonaufnahmen werden am Schneidetisch synchron zu den Bildern angelegt.
 Anpassung Beim Zusammenschalten einzelner Geräte, z.B. einer Übertragungs- oder Aufnahmeanlage, müssen die Ausgänge und Eingänge der Geräte einander so angepasst werden, dass möglichst keine Verluste entstehen, Z.B. muss ein Lautsprecher so an den Leistungsverstärkerausgang angepasst werden, dass er die volle Verstärkerleistung erhält.
 ANRS Abk. für Automatic Noise Reduction System; japanisches Rauschunterdrückungsverfahren.
 Anschlusswert maximale elektrische Leistungsaufnahme eines Gerätes oder einer Geräteeinheit; wird in Watt, VA, kW oder kVA angegeben.
 Anschnitt Objekt im Vordergrund eines Bildes, das nur teilweise im Bild erscheint, z.B. ein Gebäude, eine Person usw.
 ANSI Abk. für American National Standards Institute; Normengesellschaft.
 Ansprechempfindlichkeit Empfindlichkeitsschwelle, z.B. eines Mikrofons; hier die kleinste Schallschwingung, die einwandfrei übertragen werden kann.
 Ansteckmikrofon Kleines Mikrofon, das an der Kleidung befestigt wird.
 Ant. Abk. für Antenne.
 Antimagnetische Schere Schere aus nichtmagnetisierbarem Material zum Schneiden von Tonbändern.
 ANTIOPE Abk. für "Acquisition Numérique et Télévisualisation d'Images en Pages d'Ecriture"; ein in Frankreich entwickeltes System zur Bildschirmübertragung von Texten und Grafiken. In Deutschland "Videotext" genannt.
 Antireflexbelag Reflexmildernde Schicht auf der Oberfläche optisch genutzter Glaskörper, wie Objektive, Linsen, Prismen, Filter usw., um die Brillanz der Bilder zu steigern.
 Antiskating-Vorrichtung Vorrichtung am Tonarm der Plattenspieler zur Kompensierung der sog. Skatingkraft, die den Tonarm zur Plattenmitte zieht.
 APF Abk. für Automatic Program Finder; System, mit dem bestimmte Programme in Videorecordern gesucht werden können; vgl. APS.
 Apodiktisch keinen Widerspruch duldend, bestimmend
 APS Abk. für Automatic Program Search; Elektronik, mit der Filmanfang und Filmende auf einer Kassette gefunden und markiert werden können.
 ARBD Abk. für Allgemeiner Radiobund Deutschlands.
 Arbeitskopie Beim Film auch Schnittkopie genannt. Positivkopie, die als Grundlage für alle weiteren Schnittarbeiten dient.
 Arbeitslicht Normale Studiobeleuchtung, die für die Arbeiten im Studio ausreicht, für Aufnahmezwecke aber zu gering ist.
 Archivmaterial Ausdruck für alle im Archiv gelagerten Bild- und Tonträger.
 ARD Abk. für Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland.
 ARI Abk. für Autofahrer-Rundfunk-Information (Firmenbezeichnung).
 Assembleschnitt Elektronisches Schneideverfahren bei der MAZ-Bearbeitung zum Aneinanderreihen einzelner Produktionsteile (sog. Takes).
 Astigmatismus Abbildungsfehler bei einfachen optischen Systemen; schräg in sie einfallende Lichtstrahlen haben einen anderen Brennpunkt als gerade einfallende Strahlen; dadurch ergeben sich Unschärfen auf der Abbildungsebene.
 ASTRA Bezeichnung für Fernseh- und Hörfunk-Satelliten, die von einer Luxemburger Privatgesellschaft betrieben werden.
 Asyn. Abk. für Asynchron.
 Asynchronismus 1) Beim Film: zeitliches Auseinanderlaufen von Bild und zugeordnetem Ton; 2) Im elektronischen Bereich: unterschiedliche Taktgeberfrequenzen oder Laufzeitverzögerungen zwischen zwei verschiedenen Bildquellen.
 Atmen Bei der Filmwiedergabe stetiges Wechseln zwischen Schärfe und Unschärfe.
 Atmo Abk. für Akustische Atmosphäre. Jeder Raum, jede Straße, jeder Platz hat eine eigene akustische Atmosphäre, die man nicht unbedingt bewusst hört, bei der es aber auffällt, wenn es nicht die Originalakustik ist. Von jedem Drehort werden diese Atmos aufgezeichnet, damit man sie, wenn der Ton defekt ist oder nachsynchronisiert werden muss, bei Bedarf wieder zum Bild mischen kann.
 ATMO Abkürzung für Atmosphäre. Tonaufzeichnung allgemeiner Umweltgeräusche.
 Audiovision Vermittlung von lnformationen durch die gleichzeitige Präsentation von Bild und Ton.
 Aufblende 1) Das Hellerwerden eines Bildes vom völligen Schwarz bis zur normalen Heiligkeit; beim Film durch Öffnen einer Blende; beim Fernsehen durch Hochregeln des Bildsignals von Null bis zum Sollwert. 2) Das Lauterwerden einer Tonwiedergabe von Stille bis zum Sollwert durch Hochregeln des Tonsignals.
 Auflagekraft Schallplattentonabnehmer benötigen eine bestimmte Auflagekraft, um verzerrungsfrei abtasten zu können.
 Auflagemaß Sollabstand der lichtempfindlichen Schicht zu einem auf unendlich eingestellten Objektiv in der Kamera.
 Aufn. Abk. für Aufnahme.
 Aufnahmebericht Formular mit Eintragungen aller relevanten Daten und Fakten eines Produktionsteiles, z.B. einer Szene.
 Aufnahmegeschwindigkeit Geschwindigkeit, mit der ein Bild- oder Tonträger (z.B. Magnetband oder Film) bei der Aufnahme im Aufnahmegerät transportiert wird. Ist bei Trickaufnahmen nicht mit der Wiedergabegeschwindigkeit identisch.
 Auszüge In den Auszügen steht, was pro Szene benötigt wird: Darsteller, Maske, Kostüme, Special-Effekts. Zum Beispiel eine Regenmaschine für Regen oder einen „Wetdown", wo die Straße nass gemacht wird. Auszüge sind sowohl für die Kalkulation von Bedeutung wie auch für den organisatorischen Ablauf bei den Dreharbeiten.
 AVID Herstellerfirma nichtlinearer Schnittsysteme für Computer.

B
 top
 Backup Betriebssystem. Sammlung von Systemprogrammen, die dem Benutzer eines Computers den problemlosen Zugang zu den Systemressourcen erst ermöglicht. Das Betriebssystem ist zum Betrieb des Computers unbedingt erforderlich. Betriebssysteme (die wichtigsten): DOS (für 16-Bit-Rechner), Windows 95, UNIX.
 BETACAM SP MAZ-Format, das auf Kassetten mit 1/2 Zoll breitem Reineisenband im Komponenten-MAZ-Verfahren ein Videosignal, zwei Tonsignale, zwei Tonspuren und den Timecode aufzeichnet. Das System kommt sowohl in Verbindung mit einer tragbaren Kamera bei der elektronischen Berichterstattung als auch als stationäre Aufzeichnungs- und Wiedergabegeräte zum Einsatz.
 Bibel Die schriftliche Entwicklung einer mehrteiligen Fernsehserie, vor allem bei einer Daily Soap. Die Bibel enthält die Handlungsentwicklung und Rollenprofile der Figuren
 Bildplatte (s.a. Laser Vision) Datenträger, auf dem sich analoge Videobilder und digitale Text- und Audioinformationen ablegen lassen. Die Bildplatte wird wie die Compact Disc (CD) einmal gepreßt und kann dann nur gelesen werden.
 Bit Kleinste Informationseinheit mit der Möglichkeit, zwei Zustände darzustellen (0 oder 1).
 BLENDE (allgemein: alle Vorrichtungen zum Abschirmen von unerwünschtem Licht). Bei Objektiven: mechanische Einrichtung zur Regelung der Lichtdurchlässigkeit, meist in Form einer Irisblende (kontinuierlich veränderbarer Öffnungsdurchmesser der Blende zur Abstimmun von Belichtung und Schärfentiefe). Bei Filmstreifen (Laufbild): Kurzbeschreibung für Auf-, Ab- oder Überblendungen, die Szenen verbinden, einleiten oder beenden. Bei elektronischen Produktionen: Weicher Übergang von einem Bild zum anderen (im Gegensatz zum Hartschnitt). Die Blenden werden meist am Mischpult ausgeführt. Die Zeitdauer einer Blende ist variabel (Auf-, Ab- oder Überblendung). Bei Tonaufnahmen, Tonbearbeitungen und Sendungen: Ein-, Über- und Ausblenden von Tonereignissen. Beim Szenenbau verwendetes Normteil für die Herstellung von Dekorationsteilen wie Wänden, Unterzügen, usw.
 Block die 5 Folgen, die in einer Woche bei einer Daily Soap geschrieben und produziert werden.
 Blue Screen / GreenScreen Das Blue-Sreen-Verfahren ermöglicht, daß bei einem Spielfilm oder einer Nachrichtensendung der Vordergrund und der Hintergrund separat gedreht werden. In einem Arbeitsschritt wird z.B. die Moderatorin in einem Studio vor einer blauen Fläche aufgenommen. Dann wird der blaue Hintergrund durch ein anderes Bild ersetzt. Wie das technisch funktioniert, wird in Making of folgendermaßen erklärt: "Der Vordergrund wird vor Blue screen gedreht, der dabei einstehende Film wird in drei Grundfarben zerlegt (Colour separation), aus dem Film, der nur die Blauanteile des Blue-screen- Films enthält, wird ein Schwarzweißfilm kopiert: Alle Blauflächen sind nun schwarz. Legt man diesen Schwarzweißfilm auf das Positiv des Blue-screen-Films, sind dessen Blauflächen mit Schwarz abgedeckt. Projiziert man beide Filme zusammen auf einen dritten Film, dringt kein Licht durch die abgedeckten Blauflächen - alles Blau verschwindet. In die dabei entstehenden Weißflächen läßt sich dann der separat gefilmte Hintergrund auf ähnliche Weise einkopieren." Diese Arbeitsschritte werden heute mit Computern durchgeführt. Das Blue-Screen-Verfahren wird neuerdings auch mit einem grünen Studio-Hintergrund angewendet. Die grüne Farbe bietet Vorteile bei der digitalen Bildverarbeitung durch den Computer. Ein Pionier dieser Green-Screen-Technik, Jonathan Erland, schwärmt: "Die Farbzerlegung über den grünen Kanal von Video ist besser als bei jedem noch so brauchbaren Film. Kein Randflimmern mehr, keine Probleme mit der Tiefenschärfe oder mit der Abstimmung der Lichtstärke zwischen Vorder- und Hintergrund. Als ich das erste Mal mit Green screen arbeitete, hat mich das Ergebnis vom Stuhl gehauen." (Making of, Hrsg. Dirk Manthey, Kino Verlag GmbH, Hamburg, 1996) siehe auch Technik und mehr, Green Screen Anwendung in der Fernsehserie CityExpress.
 Browser Software, die den Zugang zum Internet und dessen Benutzung ermöglicht.
 Byte Nach dem Bit die nächstgrößere Informationseinheit. 1Byte setzt sich aus 8 Bit zusammen. Befehlscodes von Mikrocomputern bestehen meist aus 1 bis 3 Byte. Mit einem Byte lassen sich zum Beispiel 256 Zeichen darstellen.

C
 top
 CAD Computer Aided Design oder computergestütztes Design. CAD ist der Oberbegriff für Bau- und Konstruktionszeichnungen am Computer. CAD-Systeme sind interaktive Computersysteme, die dem Entwickler und Planer zum Beispiel beim Entwurf von Werkstücken, Gebäuden und Schaltungen zur Seite stehen. Dabei ersetzt der Bildschirm das Zeichenbrett.
 CAMCORDER (Kamerarecorder) Kompakte EB-Gerätekombination, bestehend aus einer elektronischen Kamera und einem intergrierten Videorecorder.
 Casting Besetzen von Rollen. Probe vor der Kamera bzw. Stimmprobe für Darsteller, Schauspieler, Moderatoren, Sprecher.
 CBT Computer Based Training oder computergestütztes Lernen. Lernprogramme, die über den Computerbildschirm und ein Eingabegerät, wie die Maus oder die Tastatur, mit dem Benutzer in Dialog stehen. Dialogfähige computergestützte Lernprogramme werden in vielen Unternehmen für die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter eingesetzt.
 CD Abkürzung für Compact Disc. Diese silberne Scheibe mit einem Durchmesser von 12,2 Zentimetern ist ein optisch lesbarer Datenträger mit extrem hoher Speicherkapazität.
 CD-I Abkürzung für Compact Disc-Interactive: geschlossenes System, das alle CD-Formate lesen kann. Der Anschluß eines CD-I-Abspielgerätes an einen handelsüblichen Fernseher erlaubt den Einsatz multimedialer Anwendungen im Breitenmarkt.
 CD-ROM Compact Disc-Read Only Memory (Nur-Lese-Speicher): Nicht beschreibbare CD, die Computer- und Audioinformationen enthalten kann.
 Chat Englischer Begriff für die Live-Unterhaltung von Anwendern via Tastatur und Bildschirm im Internet.
 Chats Wie auf einer großen Party treffen bei einem Chat im Internet Menschen zusammen, um miteinander zu reden. Oft haben die Diskussionen kein bestimmtes Thema, manchmal werden sie aber auch von einem Moderator moderiert und geleitet. Um an einem Chat teilzunehmen, muss man sich auf dem jeweiligen Server anmelden. In einem Textfeld kann man seinen Diskussionsbeitrag eingeben, der dann für alle Teilnehmer sichtbar im Chatraum erscheint.
 Chromakey - Verfahren Das Chromakey-Verfahren ist ein Trickmischverfahren zur elektronischen Hintergrundeinblendung, bei dem jede gesättigte Farbe als Stanzvorlage dienen kann. (siehe auch Blue - Screen)
 CompuServe Kommerzieller Online-Dienst. (seit 1969, ca. 5 Millionen Benutzer).
 Cursor Schreibmarke: Der Cursor ist das Zeichen, das auf dem Bildschirm diejenige Stelle anzeigt, an der der nächste vom Benutzer getippte Buchstabe erscheinen wird. Zur Steuerung des Cursors auf dem Bildschirm benutzt man eigene Steuertasten oder spezielle Eingabegeräte wie Maus, Touch Screen, Trackball oder Trackpoint.
 Cyberspace Cyberspace bezeichnet einen vom Computer erzeugten künstlichen Erfahrungsraum.

D
 top
 D1 MAZ-Format, das digitale Komponentensignale zusammen mit vier digitalen Tonsignalen auf eine Kassette mit 19mm breitem Oxidband aufzeichnet.
 D5 MAZ-Format, das digitale Komponentensignale zusammen mit vier digitalen Tonsignalen auf eine Kassette mit ½ Zoll breitem Reineisen-Magnetband aufzeichnet.
 Daily Soap täglich ausgestrahlte Serie
 Datenautobahn Unter dem Begriff sind alle Aktivitäten zusammengefaßt, die mit moderner Kommunikation in Verbindung mit Computern zu tun haben. Wichtig für eine funktionierende Datenautobahn ist das entsprechende Datennetz. -> Internet.
 DCT MAZ-Format, das digitale Komponentensignale mit vier digitalen Tonsignalen auf eine Kassette mit 19mm breitem Reineisen-Magnetband aufzeichnet.
 Department Die einzelnen Abteilungen (Regie, Kamera, Ausstattung etc.) einer Film- oder TV-Produktion.
 DIGITAL Analoge Aufzeichnungs- oder Übermittlungssysteme, wie z. B. Daten, Töne, Bilder benutzen eine Struktur, die versucht die Wellenform des Originals so genau wie möglich wiederzugeben. In den achtziger Jahren hat man begonnen, digitale Methoden der Aufzeichnung zu entwickeln. In digitalen Systemen wird die ursprüngliche Wellenform (Data, Audio, Video) mehrere tausend Mal gesampelt. Diese Samples werden in Zahlenwerte umgesetzt, die als Daten gespeichert werden. Da die Informationen als Zahlen gespeichert werden, sind sie relativ resistent gegen Abnutzung oder Hintergrundgeräusche: Eine Reihe von gespeicherten Ziffern auf einer CD nutzt sich beispielsweise nicht ab wie die Rille einer Vinyl-Schallplatte. Außerdem können digitale Informationen leichter mit Computern bearbeitet werden.
 DIGITAL - Betacam MAZ- Format, das digitale Komponentensignale zusammen mit vier digitalen Tonsignalen auf eine 1/2 Zoll Reineisen - Magnetband - Kassette aufzeichnet. Vorteil: Man erreicht damit 15 Kopien ohne sichtbaren Qualitätsverlust.
 Digitaler Bildspeicher Beim Blue-Box-Verfahren bewegt sich der Moderator vor einem komplett blauen Hintergrund. Während der Aufzeichnung oder bei der Nachbearbeitung wird über den Bildmischer das gesamte Blau aus dem Bild genommen. Statt dessen werden wechselnde Hintergrundbilder, wie beispielsweise beim Wetterbericht, aus dem digitalen Bildspeicher abgerufen und ins Sendebild eingeblendet. Trägt der Moderator eine Jacke, in der die gleichen Blautöne wie im Studio enthalten sind, wird auch der Oberkörper des Moderators durch das Hintergrundmotiv ersetzt.
 Domain Der Domain-Name ist Bestandteil einer jeden Internet-Adresse. Er identifiziert das Ziel. Z.B. bei der Adresse http://www.muster.de ist „muster" der Domain-Name.
 DOMINO DOMINO besteht aus einem Film-Scanner zum Digitalisieren der Filmbilder, einem Arbeitsplatz zur Bildbearbeitung und dem Filmbelichter, mit dem die bearbeiteten Bilder wieder zurück auf Filmnegative gebracht werden.
 DOS Abkürzung für Disk Operating System. Betriebssystem für PCs mit Intel-Prozessoren. DOS, eine Entwicklung von Microsoft und IBM.
 Download Übertragen beziehungsweise Überspielen von Bildern, Texten und Programmen beziehungsweise Überspielen von Bildern, Texten und Programmen aus dem -> Internet auf den eigenen Computer.
 DTP Abk. für Desktop-Publishing oder Publizieren am Schreibtisch. Unterschiedlichste Arbeitsschritte im Bereich des Publizierens werden an einem Computerarbeitsplatz integriert; dabei werden zum Beispiel Text und Grafik auf dem Computerbildschirm zu einem Layout zusammengestellt und dann ausgedruckt. Besonderheit gegenüber alten Systemen: Text und Grafik können frei auf dem Bildschirm bewegt und plaziert werden und sind mittels des WYSIWYG-Modus gleichzeitig zu sehen.

E
 top
 E-Books Elektronische Bücher ... mehr
 E-Mail Elektronische Post: Mitteilungen, Briefe und/oder Dateien, die über die Computernetze verschickt und im elektronischen Briefkasten ( -> Mailbox) des Adressaten abgelegt werden.
 EB-Kamera: leichte, tragbare, netzunabhängige Kamera, in die ein Videorecorder bereits integriert sein kann. (siehe Camcorder)
 EB: (Elektronische Berichterstattung) Ursprünglich wurde der Begriff in Anlehnung an den internationalen Begriff ENG (Electronic News Gathering) geprägt. Heute bedienen sich auch andere Programmformen, wie beispielsweise Feature, Dokumentation, Spiel, dieses Produktionsmittels.
 Electronic Publishing (EP): Aufbereitung von Informationen aller Art als digitalen Datenbestand, der multifunktional verwendet werden kann.
 Exposé etwa zweiseitige Zusammenfassung einer Handlung zur Vorlage eines Drehbuchs

F
 top
 Fax-on-demand Dienst, bei dem Informationen vom Nutzer per Fax vom Fax des Informationsanbieters abgerufen werden können (s.a. -> Faxpolling).
 Faxpolling Dienst, bei dem Informationen vom Nutzer per Fax vom Fax des Informationsanbieters abgerufen werden können (s.a. -> Fax-on-demand).
 FTP Abkürzung für File Transfer Protocol. Das Internet-Protokoll (und Programm) zur Übertragung von Dateien zwischen -> Hosts.

H
 top
 Heads of Departments Die einzelnen Abteilungen (Regie, Kamera, Ausstattung etc.) einer Film- oder TV-Produktion werden auch als Departments bezeichnet, die jeweiligen Abteilungsleiter als Heads of Departments.
 Heads of Departments Die einzelnen Abteilungen (Regie, Kamera, Ausstattung etc.) einer Film- oder TV-Produktion werden auch als Departments bezeichnet, die jeweiligen Abteilungsleiter als Heads of Departments.
 Homepage Was bei Büchern der Buchdeckel und das Inhaltsverzeichnis, ist im Internet die Startseite oder Homepage.
 Host = Gastgeber. Bezeichnung für einen Computer im Netzwerk und zwar speziell für den Computer von Anbietern im Internet, zu dem das ® Modem die Verbindung aufbaut.
 HTTP Abkürzung für HyperText Transfer Protocol, ein Protokoll für die Übertragung von Hypertextdokumenten. HTTP wird im -> WWW als Übertragungsprotokoll verwendet.
 Hyperlinks Die hier gewählte Verlinkung zu dieser Begriffserläuterung ist ein Hyperlink. Oft wird der Begriff Hyperlink auch als „Link“ verkürzt. Hyperlinks erscheinen auf dem Monitor oft in einer anderen Farbe und sind, wenn es sich um eine Textdarstellung handelt, unterstrichen. Einige Browser merken sich, welche Links schon einmal aktiviert wurden und stellen sie in einer anderen Farbe dar. In neueren Programmen (z.B. Flash) sind Links oft nur noch daran zu erkennen, dass der Cursor - Pfeil zum Handsymbol mutiert. Durch Hyperlinks entstehen die im Internet typischen Verknüpfungen von Texten.
 HyperLinks Besonders hervorgehobene Begriffe in -> HyperText-Dokumenten, hinter welchen sich logische Verbindungen verbergen ( Link), die es ermöglichen, per Mausklick zu einer anderen Information zu blättern.
 HyperText Spezielle Form von Textdokumenten, in denen besonders gekennzeichnete Worte nach Aktivierung (beispielsweise durch einen Mausklick) weitere Aktionen auslösen. Sie sind unter anderem im -> WWW zu finden.

I
 top
 Interface engl. für -> Schnittstelle.
 Internet Abkürzung für International Network: Computernetz, das aus 35 000 Einzelnetzen besteht und 1997 mehr als 95 Millionen Teilnehmer in der ganzen Welt zählt.
 Internet Abkürzung für International Network: Computernetz, das aus 35 000 Einzelnetzen besteht und 1997 mehr als 95 Millionen Teilnehmer in der ganzen Welt zählt.
 Internetadresse 32 Bit langes Wort, das einen Rechner im Internet eindeutig adressiert.
 Intranet Große Firmen oder Firmenverbünde arbeiten mit einem eigenen Netz, das auf die Belange der Firma zugeschnitten ist. So können beispielsweise große Datenmengen im Intranet abgelegt werden, um allen Mitarbeitern den Zugriff zu erleichtern. Je nach Aufgabengebiet kann der Zugriff auf bestimmte Daten auch beschränkt werden. Vorteil des Intranets ist ein verbessertes Informationsmanagement für die Mitarbeiter.
 ISDN Integrated Services Digital Network: Standardisiertes, sehr leistungsfähiges, digitales Netzwerk der Deutschen Telekom zur Datenkommunikation, das für Fernsprech-, Daten- und Textkommunikation gleichzeitig benutzt werden kann. ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze gebracht werden sollen.
 ISDN Integrated Services Digital Network: Standardisiertes, sehr leistungsfähiges, digitales Netzwerk der Deutschen Telekom zur Datenkommunikation, das für Fernsprech-, Daten- und Textkommunikation gleichzeitig benutzt werden kann. ISDN ist ein internationaler Standard, auf den alle bisherigen und künftigen Netze gebracht werden sollen.

J
 top
 Jingle kurzes Audio- bzw. Videoelement zum Zweck der Trennung einer laufenden Sendung.

L
 top
 Licht- und Beleuchtungsplan Bei Produktionen in Versammlungsstätten gesetzlich geforderte Arbeitsgrundlage für Beleuchtung, lichtsetzende Kameraarbeit, Szenenbau, Szenenbildner: Anhand von Symbolen werden Energiezuleitungswege, Energieverteilungen und Positionen der Beleuchtungsgeräte aufgezeichnet.
 Lichttonverfahren Die Toninformation wird als unterschiedliche Transparenz auf eine Randspur des Bildfilms belichtet und bei der Projektion von einer Lichtquelle abgetastet.
 Lichtwagen Transportfahrzeug mit Aggregat zur Erzeugung von Energie für Beleuchtungsgeräte vor Ort oder Ü-Wagen (Übertragungsfahrzeuge).
 Link = Verknüpfung: Links ermöglichen Querverweise auf weitere Seiten, die sich über einen einfachen Mausklick abrufen lassen.

M
 top
 Mailbox = Briefkasten: Speicherbereich zur Aufbewahrung von eingegangenen Nachrichten beziehungsweise Informationen.
 MAZ (Magnetische Bildaufzeichnung). MAZ-Band: (Abk.) Magnetband für eine magnetische Bildaufzeichnungsmaschine. Mit magnetischen Partikeln beschichtete Kunststoffolie aus Polyester oder Polyvinylchlorid.
 Mehrteiler Fernsehfilm, der auf mehrere Folgen aufgeteilt wird
 Midi = Musical Instrument Digital Interface. Standardisierte serielle Schnittstelle für den digitalen Datenaustausch zwischen Midi-fähigen Geräten.
 Modem Ein Modem ist eine Art Übersetzer. Der Begriff selbst setzt sich zusammen aus Modulator und Demodulator. Wandelt vom Computer kommende Daten in Töne um, die so beispielsweise über Telefonleitungen verschickt werden können. Ein Modem am anderen Ende der Leitung wandelt diese Töne wieder in Daten um.
 Multimedia Begriff, der die technologische Kombination verschiedenster Komponenten aus den Bereichen Ton, Bewegtbild, Text und Grafik mit einer auf jeden Fall vorhandenen Dialogfähigkeit beschreibt.
 MUSTER Bei einer Filmproduktion wird das Drehbuch zunächst in Handlungseinheiten untergliedert. Darauf folgt der Dreh, bei dem die Auflösung in Einstellungen von der Kamera in Zusammenarbeit mit der Regie vorgenommen wird. Die Gesamtheit dieser Einstellungen ergibt die Muster, mit denen der eigentliche Schnitt beginnt.

N
 top
 NEGATIV - SCHNITT Wenn die Endfertigung des Filmmaterials vorliegt, wird die abgesegnete Arbeitskopie dem Cutter übergeben. Er stellt aus dem Original - Negativmaterial die Urfassung des fertigen Films her, die Bild für Bild der Arbeitskopie entspricht. Diese Arbeit erfordert höchste Konzentration - das Negativ ist der wertvollste Teil des Materials: Alle Beschädigungen sind später auf den Kopien zu sehen. Das fertiggeschnittene Negativ wird ins Filmlabor geschickt. Dort entstehen die Positivkopien, die später - mit dem Soundtrack versehen - im Kino zum Einsatz kommen.
 Netzwerk System, das aus mehreren miteinander verbundenen Computern oder Terminals besteht.
 Newsgroups Newsgroups sind nicht nur im World Wide Web zu finden, sondern haben ihren Ursprung im Usenet. Im WWW werden sie auch Diskussionsforen genannt und haben immer ein festes Thema. Im Gegensatz zum Chat finden die Diskussionen nicht gleichzeitig statt, sondern alle Beiträge werden wie auf einem Schwarzen Brett aufgelistet. So kann man auch Monate später auf einen Diskussionsbeitrag eines Teilnehmers eingehen. Viele Beratungsangebote im Internet nutzen Newsgroups, da häufig die gleichen Fragen gestellt werden und so sehr einfach darauf Bezug genommen werden kann.
 Nur-Ton Textpassagen, die von jemanden gesprochen werden, der nicht im Bild zu sehen ist, nennt man Nur-Ton oder Off-Ton. Diese Nur-Töne werden im Anschluss an den Dreh am jeweiligem Drehort aufgezeichnet, damit die Atmo stimmt.
 Nur-Ton Textpassagen, die von jemanden gesprochen werden, der nicht im Bild zu sehen ist, nennt man Nur-Ton oder Off-Ton. Diese Nur-Töne werden im Anschluss an den Dreh am jeweiligem Drehort aufgezeichnet, damit die Atmo stimmt.

O
 top
 Offline keine aktive Verbindung zu einem Peripheriegerät oder anderen Rechner - zum Beispiel zu einem -> Online-Dienst. Gegenteil: -> Online.
 Online Aktive Leitung. Aktive Verbindung zu einem Peripheriegerät oder anderen Rechner - zum Beispiel zu einem -> Online-Dienst. Gegenteil: ® Offline.
 Online-Dienst Online-Dienste sind geschlossene Rechnerverbunde mit einer zentralen Verwaltung. Über Schnittstellen sind sie an das Internet angeschlossen.

P
 top
 PERFOBAND Magnetfilm. Perforiertes Magnetband, 16mm oder 17,5mm breit, zur synchronen Aufzeichnung und Wiedergabe im Zweibandverfahren parallel zum Bildfilm. Auch Perfo oder Cord genannt.
 Photo-CD Datenträger mit der Abmessung einer herkömmlichen -> Compact Disc (CD). 100 digitalisierte Bilder können in unterschiedlichen Auflösungen auf einer Photo-CD untergebracht werden. Die Bilder können über den Fernsehschirm mittels eines angeschlossenen Photo-CD-Abspielgerätes begutachtet werden.
 Plug and Play Einstecken und läuft ist wohl die treffendste Übersetzung. Gemeint ist das problemlose Zusammenspiel von Computern mit Erweiterungen oder Peripherie. Es bedeutet, daß eine Erweiterungskarte (zum Beispiel zusätzlicher Speicher, externes CD-ROM-Laufwerk) während des laufenden Betriebs in den dafür vorgesehenen Schacht eingesteckt werden kann und dem System sofort zur Verfügung steht, ohne daß der Computer zuvor neu gestartet werden muß.
 Port Schnittstelle, über die die Kommunikation zwischen der PC-Software und der Peripherie-Hardware abgewickelt wird.
 Postproduction Die gesamte Bearbeitung des aufgenommenen Materials im Studio nach Beendigung der Dreharbeiten. Hier entsteht erst der eigentliche Film so wie ihn der Zuschauer gewohnt ist.
 Postproduction Die gesamte Bearbeitung des aufgenommenen Materials im Studio nach Beendigung der Dreharbeiten. Hier entsteht erst der eigentliche Film so wie ihn der Zuschauer gewohnt ist.
 Projektmanager Der Projektmanager für interaktive Medien ist verantwortlich für die Konzeption Umsetzung und Betreuung von Projekten von Online-(Internet) und Offline-Plattformen (CD-ROM). Er ist die Schnittstelle zwischen Kunde, Programmierer, Grafiker und Redakteur.
 Provider Anbieter, die gegen Gebühren den Zugang zum Internet via Telefonleitung ermöglichen (siehe -> Online-Dienste).

R
 top
 Recaps Ausschnitte bzw. Szenen aus vergangenen Folgen einer Fersehserie, die in einer aktuellen Folge z. B. als Erinnerungen vorkommen
 Redaktionssystem Redaktionssysteme im Internet ähneln den Redaktionssystemen der Print-Redaktionen. Der Redakteur gibt die Beiträge in ein Programm ein, das die Texte direkt in eine Programmiersprache konvertiert und in den Online-Auftritt einpflegt. Oft haben Redaktionssysteme verschiedene Zugriffsebenen, so dass der Redakteur per Passwort über jeden beliebigen Internetzugang das Programm benutzen kann und so seine Texte von unterwegs ins Netz stellen kann.
 ROHSCHNITT Der Rohschnitt ist die erste Aneinanderreihung der gedrehten Szenen, indem die Muster in der vorgesehenen Reihenfolge zusammengesetzt werden. Danach folgt der Feinschnitt, bis zur endgültigen Fassung.

S
 top
 S-VHS Abkürzung für Super VHS. Gemeint ist ein MAZ-Format aus der Consumertechnik, das auf 1/2-Zoll breites Reineisenband im Colour- Under-MAZ-Verfahren aufzeichnet (Aufzeichnungssystem, bei dem die Farbinformation von 4,43 MHz in einen Farbunterträger zwischen etwa 500 - 900 kHz umgesetzt und dann aufgezeichnet wird).
 SAMPLE Momentaner Abtastwert des analogen Signals bei der Analog/Digital - Wandlung.
 Scanner Gerät zum Abtasten von Vorlagen (zum Beispiel Fotos) und zur Übergabe digitaler Daten an den Computer.
 SCHRIFTGENERATOR Bildquelle, die einen mit der Computertastatur geschriebenen Text in ein Videosignal umsetzt. Dabei sind verschiedene Schriften, Größen und Farben möglich.
 Schriftgenerator Bildunterschriften wie beispielsweise Namen von Interviewpartnern werden während der Vorbereitung in den Schriftgenerator eingegeben und über den Bildmischer während der Aufzeichnung oder bei der Nachbearbeitung ins Sendebild eingeblendet.
 Screen Anderer Ausdruck für Monitor oder Computerbildschirm.
 Screenplay Drehbuch
 Screenwriter Drehbuchautor
 Script kurz für Manuskript
 Scriptwriter Drehbuchautor
 Serial Fernsehserie. Eine Fortsetzungsgeschichte mit mehreren Handlungssträngen
 Server Einheit im Rechnernetz, deren Leistungen allen an das Netz angeschlossenen Teilnehmern verfügbar gemacht werden. Auf diese Art und Weise können kostspielige Geräte wie Drucker oder Massenspeicher zwischen mehreren Benutzern über das Netz geteilt werden.
 SFX Special Effects. Besondere, beim Zuschauer Aufmerksamkeit erregende Szenen, die technisch - beim Dreh bzw. während der Nachbearbeitung - oder handwerklich (Stuntszenen) erzeugt werden.
 Shareware Software, die mehreren Benutzern zur Verfügung steht und ausgetauscht werden darf. Im Regelfall sind dies Programme, für die ein Benutzer eine Lizenz erwirbt, und die er dann an andere Benutzer weitergeben darf.
 Sitcom Kurzform von „situation comedy„. Eine mehrteilige, wöchentliche Komödien-Sendung.
 Site Computer innerhalb einer -> Domain.
 Sperrzeiten Im Anschluss an ein Engagement bei Film und TV haben Schauspieler oft Sperrzeiten, d.h. sie müssen zur Verfügung stehen, falls sich der Dreh über die geplante Zeit hinaus verzögert. Diese Zeit müssen sich die Schauspieler freihalten und dürfen sich für kein anderes Engagement verpflichten.
 Storyline Handlungsstrang
 Stäbchenplan Drehbuch-Auszüge, die nach kostenverursachenden Faktoren geordnet werden und solange gegeneinander verschoben werden, bis die geringstmögliche Kostenbelastung für die gesamte Produktion gefunden ist (z.B. keine Einzeldrehtage für Nebenrollen, zusammenhängende Leihfristen für technisches Equipment, komplette Drehtage in angemieteten Studios).

T
 top
 TIMECODE (Zeitcode). Digitales Zeiterkennungssystem zur Erleichterung des Synchronisierens von Video-, Film- und Tonband beim Schnitt.
 Timing Im Ablaufplan sind die einzelnen Bestandteile einer Sendung minutiös festgehalten. Passiert während der Aufzeichnung etwas Unvorhergesehenes, wirkt sich das auf den gesamten Ablauf aus. Ist z.B. ein aktueller Beitrag länger als erwartet, müssen in Sekundenschnelle von der Regieassistenz an Regie und Redaktion Vorschläge gemacht werden, wie man reagieren kann, ob andere Beiträge oder Moderationen weggelassen oder gekürzt werden können.
 Touch Screen Berührungsempfindlicher Bildschirm. Die Eingabe erfolgt durch Berührung der Monitor-Oberfläche, wobei jeder Position eine bestimmte Funktion zugeordnet werden kann, die durch Berührung der Stelle ausgeführt wird.
 Trackball Eingabegerät für den Cursor, bei dem durch Rotation einer Kugel zwei Koordinaten gleichzeitig beeinflußt werden können. Im Vergleich zur Maus steht die Kugel mit ihrem Gehäuse dabei fest auf dem Tisch oder ist fest in die Tastatur oder das Notebook integriert und wird direkt mit der Hand bewegt.
 TRAILER Kurzer, meist aus Szenen der jeweiligen Produktion montierter Werbefilm für einen Spielfilm.
 Treatment ausführliche Beschreibung einer Handlung, mit szenischen Hinweisen, zur Vorlage eines Drehbuchs

U
 top
 Unix Betriebssystem.
 Update Neue, verbesserte Version einer Software oder Programms.
 User = Nutzer: Als User wird jeder bezeichnet, der einen Computer oder ein Netz benutzt.

V
 top
 VIDEOMISCHER Funktion an Bildmischpulten. Zwei Videobilder sind in bestimmten Anteilen ihrer Helligkeit zu sehen. Die Farben mischen sich additiv (überlagernd). Je dunkler ein Videobild ist, desto besser läßt sich das andere Bild dort erkennen.
 Virtual Reality = Scheinbare Wirklichkeit. Durch den Computer errechnete künstliche Erfahrungsräume, in denen man sich scheinbar bewegen kann.

W
 top
 Webmaster Der Webmaster koordiniert und steuert die technischen Abläufe von Multimedia-Applikationen und steht deshalb im ständigen Kontakt mit den Programmierern. Außerdem ist er erster Ansprechpartner für den Nutzer der Seiten und muss dort Hilfestellung bei Problemen leisten. Ein Webmaster sollte neben der Programmiersprache HTML noch andere Programmiersprachen beherrschen.
 Weekly Soap wöchentlich ausgestrahlte Serie
 WWW (World Wide Web). Eine Art Unternetz des -> Internets, das allen Internet-Benutzern das Surfen überhaupt erst ermöglicht.
 WYSIWYG Abkürzung für What You See Is What You Get, was besagt, daß das Ergebnis auf dem Papier dem auf dem Bildschirm entspricht. Der Ausdruck kommt aus dem DTP-Bereich.