Regisseur/in

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Kurzinfo Der Regisseur ist der König der Dreharbeiten oder wie es im Lehrbuch für Film- & Fernsehregie von Alan A. Armer heißt: „Er ist Vater und Mutter, Priester, Psychologe, Freund, Autor, Schauspieler, Photograph, Kostümbildner, Elektronikfachmann, Musiker, graphischer Künstler und spielt noch ein Dutzend weitere Rollen.“. Er hat das Gesamtbild vor Augen und bestimmt die künstlerische Gestaltung eines Films. Die Deutschen haben dafür auch den Begriff des Filmemachers erfunden und ganz selbstverständlich sprechen wir über Filme „von“ Chabrol, Spielberg, Hitchcock, Varda oder Fassbinder. Oft hat der Regisseur großen Einfluss auf das Drehbuch, wenn er nicht sogar selber als Co-Autor auftritt. Die Konzeption wird eng mit Autoren, dem Produzenten und gegebenenfalls der Redaktion beteiligter Sendeanstalten abgestimmt. Aufgabe der Regie ist es dann, vorgegebene Stoffe entsprechend dem Drehbuch unter Anwendung filmischer Gestaltungsmöglichkeiten zu inszenieren. Dabei beeinflusst der Regisseur das Endprodukt in künstlerischer Hinsicht durch seine Ausdrucks- und Gestaltungsideen sowie durch die Schauspielerführung. In Zusammenarbeit mit Produktionsleitung und Produzenten plant er die Vorbereitung der Aufnahmen. Gemeinsam werden die Darsteller und der Stab ausgewählt, Motive gesichtet und über den Technik-Einsatz entschieden. Während der Produktion erarbeitet die Regie mit den Darstellern die Rollen und bespricht die Auslegung der Charaktere. Die Regie legt die Einstellungen fest. Handlung, Ausstattung, Ton, Licht werden von ihr nach dramaturgischen Gesichtspunkten aufeinander abgestimmt. Regisseure sind für Schnitt, Nachbearbeitung und Endfertigung eines Films verantwortlich.
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Anforderungen Neben umfassenden technischen und künstlerischen Kenntnissen müssen Regisseure über Psychologie und Menschenkenntnis verfügen. Sie führen nicht nur das Team, sondern müssen auch die Darsteller in schwierigen Situationen zu außergewöhnlichen Leistungen motivieren, Konflikte lösen und die widersterbenden Interessen der beteiligten Künstler ausgleichen. Regie war wie Dirigieren lange eine Männerdomäne, denn Frauen wurde keine Führungskompetenz zugetraut. Heute haben erfolgreiche Regisseurinnen wie Margarethe von Trotta oder Doris Dörrie längst bewiesen, dass dies natürlich ein Vorurteil war.
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Wege zum Beruf Filmhochschulen bieten den Studiengang Regie an, so die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin (www.dffb.de), die Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" in Potsdam (www.hff-potsdam.de), und die Hochschule für Fernsehen und Film München (www.hff-muenchen.de). Außerdem gibt es Weiterbildungsangebote, z.B. am Kölner Filmhaus (www. k-filmhaus.de) oder) und bei medien und kulturarbeit (www.medienundkultur.hamburg.de).


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Specials Interview mit Isabel Kleefeld und Ulrike Hampeter
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