Individualförderung

Förderprogramme für Auszubildende, Praktikanten, Studenten und Arbeitnehmer
Übersicht

Bitte beachten Sie die Änderungen ab Januar 2003 (Stichwort: Hartz-Kommission), die hier noch nicht eingearbeitet werden konnten. Die Redaktion.

1. Finanzielle Förderung durch die Bundesanstalt für Arbeit
1.1 Bundesausbildungsbeihilfe
1.2 Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen
2. Schaffung von Arbeitsplätzen für behinderte Arbeitnehmer -
Behindertengerechte Gestaltung von bestehenden Arbeitsplätzen
3. Lehrlingsaustauschprogramme
4. Stipendien und finanzielle Förderung für Studenten aller Fachrichtungen
ausg. BAföG)
4.1 Stipendien
4.2 Studienabschlußdarlehen
4.3 Auslandsstudium
4.4 Praktikum im Ausland
5. Nationale Film- und Mediennachwuchsförderung
5.1 VGF-Nachwuchsproduzentenpreis
5.2 Vermittlungsprogramm von Praktikumsstellen für Absolventen von Filmstudiengängen
5.3 Förderprogramme der Stiftung Kuratorium Junger Deutscher Film
5.4 Förderung der Weiterbildung durch die Filmförderungsanstalt
5.5 RIAS Berlin Kommission
6. Regionale Nachwuchsförderung von Filmförderungsgesellschaften und Filmstiftungen
6.1 FilmFernsehFonds Bayern
6.2 Filmstiftung NRW
7. Förderprogramme auf EU-Ebene
7.1 LEONARDO DA VINCI-Programm
7.2 SOKRATES/LINGUA-Programm

Die vorliegende Übersicht erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll interessierten Personen zunächst einmal einen groben Überblick über verschiedene Schwerpunkte von Förderprogrammen geben.

Gesetzesänderungen oder die Verknappung öffentlicher Mittel können Veränderungen der Förderbedingungen mit sich bringen. Daher ist es ratsam, sich im Bedarfsfall über die jeweils aktuell geltenden Förderbedingungen der Institutionen zu informieren.

Stand dieser Übersicht: Januar 1999



BA
1. Finanzielle Förderung durch die Bundesanstalt für Arbeit (BA)
1.1 Bundesausbildungsbeihilfe (BAB)

BAB unterstützt Auszubildende, die aus dem Elternhaus ausziehen und ihren eigenen Haushalt gründen müssen, da der Ausbildungsort nicht am elterlichen Wohnort liegt

Förderberechtigt ist jeder,

  • der sich in der ersten Ausbildung befindet
  • der eine eigene Wohnung bewohnt
  • dessen Anfahrtszeit vom Elternhaus zur Firma länger als zwei Stunden
  • dauert
  • der älter als 18 Jahre ist

Kriterien der Förderhöhe:
  • eigenes Einkommen
  • Miethöhe
  • Fahrtkosten zur Arbeit und zur Berufsschule
  • Unterstützung der Eltern
  • Kindergeldanspruch
  • andere Einkünfte


Die Förderhöhe wird jeweils individuell ermittelt, sie kann von DM 50,00 bis DM 500,00 oder mehr betragen. BAB kann beantragt werden bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes am Ausbildungsort.

1.2 Wiedereingliederung von Langzeitarbeitslosen

Die BA gewährt zeitlich befristete Lohnkostenübernahmen bei der Schaffung von neuen, nicht befristeten Arbeitsplätzen in folgenden Fällen:

Eingliederungszuschuß - Zuschuß zu den Arbeitsentgelten zum Ausgleich von Minderleistungen förderungsbedürftiger Arbeitnehmer
  • bei Einarbeitung 30%/6 Monate, max. 50%/6 Monate
  • bei erschwerter Vermittlung 50%/12 Monate, max. 70%24 Monate
  • für ältere Arbeitnehmer 50%/24 Monate, max. 70%/36 Monate

Einstellungszuschuß bei Neugründung - Arbeitgeber, die vor nicht mehr als zwei Jahren ihre selbständige Tätigkeit aufgenommen haben
- für max. zwei Arbeitnehmer gleichzeitig 50%/12 Monate

Eingliederungsvertrag - Langzeitarbeitslose sowie Arbeitslose mit mind. 6 Monaten Arbeitslosigkeit und einem Vermittlungserschwernis
- bei 2 Wochen bis 6 Monate Qualifizierung und Einarbeitung unter
betriebsüblichen Bedingungen Erstattung des Arbeitsentgeltes für Zeiten
ohne Arbeitsleistung oder Zahlung des Eingliederungszuschusses für die
Beschäftigungszeiten

Auskünfte erteilen die Berufsberater der örtlichen Arbeitsämter.



Behinderte
2. Schaffung von Arbeitsplätzen für behinderte Arbeitnehmer - Behindertengerechte Gestaltung von bestehenden Arbeitsplätzen
Für die Schaffung neuer oder die Umrüstung bestehender Arbeitsplätze für schwerbehinderte Arbeitnehmer können Arbeitgeber von den Hauptfürsorgestellen finanzielle Leistungen erhalten, bis zur vollen Höhe der Investitionskosten. Folgende Leistungen können beantragt werden:

Investitionskosten - Zuschüsse und Darlehen zur Schaffung neuer, zusätzlicher Arbeits- und Ausbildungsplätze für Schwerbehinderte. Gefördert werden Investitionen, die ein Arbeitgeber auch bei Einstellung nichtbehinderter Arbeitnehmer vornehmen würde

Zusatzkosten - Zuschüsse und Darlehen zur behindertengerechten Ausstattung vorhandener Arbeitsstätten. Dazu zählen Betriebsanlagen, Maschinen, Geräte und technische Arbeitshilfen. Die Förderung kann über einen einzelnen Arbeitsplatz hinausgehen und z.B. die behindertengerechte Gestaltung von Zugängen und Sozialräumen mit einschließen

Außergewöhnliche Belastungen - Zuschüsse als finanzieller Ausgleich, wenn mit der Beschäftigung von behinderten Arbeitnehmern außergewöhnliche Belastungen verbunden sind, z. B. wenn eine besondere persönliche Betreuung des Schwerbehinderten am Arbeitsplatz notwendig ist oder die Arbeitsleistung aus behinderungsbedingten Gründen deutlich vermindert ist

Die Beratung, die Ermittlung von geeigneten Arbeitsplätzen und Vorschläge zur Ausstattung der Arbeitsplätze erfolgt über die Hauptfürsorgestellen des jeweiligen Bundeslandes. Sie stellt Fördermittel bereit und hilft bei der Einrichtung des Arbeitsplatzes. Bei Neueinstellung eines schwerbehinderten Arbeitnehmers wird zusätzlich das örtliche Arbeitsamt eingeschaltet.

Zuständige Stelle für das Rheinland ist die:

Hauptfürsorgestelle
im Landschaftsverband Rheinland
Landeshaus
Kennedy-Ufer 2
50679 Köln (Deutz)
Tel: 0221/809-0




Lehrlinge
3. Lehrlingsaustauschprogramme
Im Rahmen ihrer Lehrlingsaustauschprogramme bieten Handwerkskammern und Industrie- und Handelskammern Auszubildenden die Gelegenheit europäische Wirtschafts-, Sozial- und Ausbildungssysteme kennenzulernen sowie die Möglichkeit der beruflichen Weiterbildung und Vermittlung von Fachkenntnissen und Fremdsprachen. Die Programme beinhalten Betriebspraktika und -besichtigungen, Vorträge und Seminare. Die Finanzierung erfolgt über Zuschüsse der Kammern, ggf. Gehaltsfortzahlungen des Entsendebetriebes sowie über Eigenmittel der Teilnehmer. Informationen geben die örtlichen Kammern.



Stipendien
4. Stipendien und finanzielle Förderung für Studenten aller Fachrichtungen (ausgenommen BAföG)

4.1 Stipendien

Verschiedene Institutionen, z.B. Länder und Gemeinden, Kirchen, Gewerkschaften, fördern besonders begabte Studenten. Die Vergabekriterien sind sehr hoch und fordern den Nachweis überdurchschnittlicher Begabung und gesellschaftliches Engagement.

Im folgenden sind einige Studienstiftungen aufgeführt, über die man ein Stipendium bekommen kann:
  • Studienstiftung des Deutschen Volkes, Mirbachstr. 7, 53173 Bonn
  • Hans-Böckler-Stiftung, Bertha-von-Suttner-Platz 3, 40227 Düsseldorf
  • Heinrich-Böll-Stiftung e.V., Hackesche Höfe, Rosenthaler Str. 40-41,c10178 Berlin
  • Friedrich-Ebert-Stiftung e.V., Godesberger Allee 149, 53175 Bonn
  • Konrad-Adenauer-Stiftung e.V., Rathausallee 12, 53757 Sankt Augustin
  • Hanns-Seidel-Stiftung e.V., Lazarettstr. 33, 80636 München
  • Friedrich-Naumann-Stiftung SdbR, Königswinterer Str. 409, 53639 Königswinter
  • Stiftung der Deutschen Wirtschaft für Qualifizierung und Kooperation e.V., Uhlandstr. 29, 10719 Berlin


Einen Überblick aller Stiftungen und deren verschiedene Stiftungszwecke gibt der Bundesverband Deutscher Stiftungen e.V. mit seiner Broschüre „Verzeichnis der Deutschen Stiftungen", Hrsg.: BDS e.V., Verlag Hoppenstedt, Darmstadt, 1997, die im Buchhandel erhältlich ist.

4.2 Studienabschlußdarlehen

Verschiedene Darlehenskassen vergeben Darlehen für Studenten, die sich kurz vor dem oder bereits im Examen befinden und zu dieser Zeit über keine Einkünfte verfügen. Träger sind u.a. die Studentenvertretungen der Universitäten oder Fachhochschulen.

4.3 Auslandsstudium

Informationen zu Finanzierungsmöglichkeiten eines Auslandsstudiums (BAföG, Stipendien) gibt der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) in Bonn. Ein Studienführer, der über den DAAD zu beziehen ist, beschreibt Studienmöglichkeiten für fast alle europäischen Länder sowie für die USA, Kanada, Japan und China.

Deutscher Akademischer Austauschdienst
Kennedyallee 50
53175 Bonn
Tel: 0228/88 20


4.4 Praktikum im Ausland

Praktika, die während des Studium vorgeschrieben sind, können in der Regel auch im Ausland absolviert werden. Mindestvoraussetzung für die Bewerbung um einen Praktikumsplatz im Ausland ist meist ein dreisemestriges Studium oder der Nachweis der bestandenen Zwischenprüfung. Informationen zu Förderungen bzw. BAföG erteilen die Carl Duisberg-Gesellschaft in Köln, das Council on International Education Exchange in Bonn (Praktika in den USA), der DAAD sowie die kommunalen Ämter für Ausbildungsförderung (Amt für Afö), die in der Regel den Bezirksrathäusern oder Kreisverwaltungen angegliedert sind.

Council on International Education Exchange e.V.

Thomas Mann-Str. 33
53111 Bonn
Tel: 0228/9 83 60-0


sowie

Hagenauer Str. 1
10435 Berlin
Tel: 030/4 42 79 50


Die Carl Duisberg-Gesellschaft in Köln informiert über Praktika zur beruflichen und sprachlichen Weiterbildung in Großbritannien. Zielgruppe sind junge Berufstätige mit abgeschlossener nicht-akademischer Berufsausbildung im Alter zwischen 18 - 30 Jahren. Das Programm sieht einen vierwöchigen Sprachkurs im Gastland sowie ein acht- bis zwölfwöchiges berufsbezogenes Praktikum in einem Unternehmen vor. Die Finanzierung des Sprachkurses, Unterbringung und Teilstipendium erfolgt aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft, Forschung uhnd Technologie. Die Höhe der Eigenmittel richtet sich nach der Praktikumsvergütung.

Carl Duisberg-Gesellschaft e.V.
Weyerstr. 79-83
50676 Köln
Tel: 0221/2089-102, -148, -229


Ein weiterer Ansprechpartner ist die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit. Sie informiert über Jobs und Praktika im Ausland. Das Angebot 1999 ist in der Broschüre „Jobs und Praktika im Ausland" zusammengestellt und ist seit November 1998 in den Berufsinformationszentren (BIZ) der Arbeitsämter zu erhalten.



National
5. Nationale Film- und Mediennachwuchsförderung
5.1 VGF - Nachwuchsproduzentenpreis

Die Verwertungsgesellschaft für Nutzungsrechte an Filmwerken (VGF) schreibt den Nachwuchsproduzentenpreis 1998 für junge Produzenten aus. Die Förderung erfolgt in Form eines einjährigen Büro-Stipendiums. Dem Stipendiaten wird ein komplett eingerichtetes Büro (ohne EDV-Geräte) in den Räumen des Bayrischen Filmzentrums zur Verfügung gestellt. Die Nutzung von Telefon, Fax und Kopierer ist kostenlos. Überdies kann die komplette Infrastruktur des Bayrischen Filmzentrums genutzt werden, z.B. Schreib- und Sekretaritsservice sowie Post- und Telefonannahme.

Von den Bewerbern wird erwartet, daß sie langfristig Spielfilmproduktionen planen, bereits bestehende Konzepte vorlegen können oder Konzepte sich in der Entwicklung befinden. Weitere formale Bewerbungskriterien liegen nicht vor. Kontakt und Informationen über die Ausschreibung für 1999 erhält man über das

Bayrische Filmzentrum Geiselgasteig
Bavariafilmplatz 7
82031 Geiselgasteig.


5.2 Vermittlungsprogramm von Praktikumsstellen für Absolventen von Filmstudiengängen

Das Europäische Institut des Kinofilms Karlsruhe (EIKK) unterstützt Absolventen von Filmstudiengängen bei der Suche und Finanzierung eines Praktikums im Ausland. Bei dem Vermittlungsprogramm übernimmt das EIKK Reise- und Unterbringungskosten für zwei Wochen. Hiernach entscheidet sich, ob der Praktikant weiter in der Filmproduktion bleibt. Die Höhe der weiteren Praktikumsvergütung muß zwischen Produktionsfirma und Praktikant ausgehandelt werden. Weitere Informationen über das EIKK unter

Tel.: 0721/9850520.

5.3 Förderprogramme der Stiftung Kuratorium Junger Deutscher Film

Die Produktionsförderung soll deutschen Nachwuchstalenten die finanzielle Möglichkeit geben, ihren ersten Film herzustellen oder Regisseuren und Produzenten ermöglichen, neue Entwicklungen im Bereich des Films zu erproben. Gefördert werden programmfüllende Filme und Kurzfilme über ein zinsloses, bedingt rückzahlbares Förderdarlehen. Die Förderhöhe wird im Einzelfall festgelegt.

Stiftung Kuratorium Junger Deutscher Film
Postfach 12 04 28
65082 Wiesbaden


5.4 Förderung der Weiterbildung durch die Filmförderungsanstalt

Im Rahmen ihrer Fördergrogramme bietet die Filmförderungsanstalt (FFA) Erwerbstätigen der Medienwirtschaft die Möglichkeit einer finanziellen Förderung ihrer filmberuflichen Weiterbildung. Personen, die eine filmberufliche Ausbildung abgeschlossen oder eine mindestens zweijährige filmwirtschaftliche Tätigkeit ausgeübt haben, können Förderungshilfen für Weiterbildung und Praktika über monatlich max. DM 2.000,00 erhalten.

Filmförderanstalt
Budapester Str. 41
10787 Berlin


5.5 RIAS Berlin Kommission

Über das USA-Programm für Rundfunkjournalisten haben bevorzugt Radio- und Fernsehjournalisten aus der ehemaligen DDR die Möglichkeit, Politik, Wirtschaft und Medien in den USA kennenzulernen. Ziel des Programms ist der Aufbau eines transatlantischen Journalistennetzwerks. Das Programm bietet zweimal jährlich für 12 Journalisten ein je einwöchiges Rundfunkpraktikum und einen Universitätsaufenthalt in Washington und New York.

Ein Redakteursprogramm richtet sich an Radio- und Fernsehjournalisten mit mehrjähriger erfolgreicher Tätigkeit, möglichst in verantwortlicher Position mit Bezug zu US-amerikanischen Themen. Die Dauer des Programms beträgt zwei Wochen. Auch hier stehen einmal jährlich 12 Plätze zur Verfügung.

In einem Studienaufenthalt am De Witt Wallace Center for Communications and Journalism wird Radio- und Fernsehjournalisten die Möglichkeit eines Erfahrtungsaustauschs mit internationalen Journalistenkollegen gegeben.

Alle genannten Programme setzen gute englische Sprachkenntnisse voraus. Reise-, Programm- und Aufenthaltskosten werden von der RIAS Berlin Kommssion übernommen.

RIAS Berlin Kommssion
Hans-Rosenthal-Platz
10825 Berlin
Tel: 030/8503-6971
Fax: 030/8503-6979




Regional
6. Regionale Nachwuchsförderung von Filmförderungs - gesellschaften und Filmstiftungen
6.1 FilmFernsehFonds Bayern

Im Rahmen der Nachwuchsförderung des FilmFernsehFonds Bayern können Abschlußfilme von Studenten der Hochschule für Fernsehen und Film München insgesamt bis zu einem Gesamtbetrag von TDM 800 pro Jahr bezuschußt werden. Erstlingsfilme von Absolventen der Hochschule für Fernsehen und Film München können insgesamt bis zu einem Gesamtbetrag von 1 Mio. DM bezuschußt werden. Daneben können bei besonders förderungswürdigen Vorhaben Nachwuchskräften außerhalb der Hochschule für Fernsehen und Film München Zuschüsse bis zu insgesamt TDM 200 pro Jahr gewährt werden. Informationen über

FilmFernsehFonds Bayern GmbH
Schwanthaler Str. 69
80336 München
Tel: 089/544 602-0
Fax: 089/544 602-21


6.2 Filmstiftung NRW

Hochbegabtem Nachwuchs bietet die Filmstiftung NRW die Chance, bei der gemeinsamen Arbeit mit international renommierten Filmemachern die eigenen Fähigkeiten weiterzuentwickeln. Regisseure, Kameraleute u.a., die auf ein herausragendes Talent aufmerksam geworden sind und sich verpflichten, diesen Lehrling bei der nächsten Produktion als Mentor zu betreuen, können dieses Nachswuchstalent der Filmstiftung empfehlen. Die Filmstiftung übernimmt dann für dieses Projekt einen Teil der Gage des Lehrlings unter der Bedingung, daß dessen Stelle zusätzlich im Stab geschaffen wird und die Produktion sich an den Ausgaben beteiligt. Weitere Informationen über die

Filmstiftung NRW
Kaistr. 14
40221 Düsseldorf
Tel: 0211/930500
Fax: 0211/930505





EU-Ebene
7. Förderprogramme auf EU-Ebene
7.1 LEONARDO DA VINCI-Programm

Ziel des Programms ist die Förderung beruflicher Qualifizierung Auszubildender und junger Arbeitnehmer für den europäischen Binnenmarkt. Zielgruppe sind Jugendliche in der beruflichen Erstausbildung sowie junge Arbeitnehmer mit abgeschlossener nicht-akademischer Ausbildung bis 27 Jahre. Für Auszubildende ist ein in die Ausbildung integrierter Auslandsaufenthalt von 3 - 12 Wochen oder 3 - 9 Monaten vorgesehen. Für junge Arbeitnehmer gibt es einen strukturierten Weiterbildungsaufenthalt von 3 - 12 Monaten. Die Finanzierung der sprachlichen Vorbereitung und ggf. Fahrt- und Aufenthaltskosten erfolgt über Zuschüsse der Europäischen Kommission sowie über Eigenmittel.

Anträge können nur von Unternehmen, berufsbildenden Schulen, Kammern, außer- und überbetrieblichen Ausbildungseinrichtungen gestellt werden, nicht jedoch von Einzelpersonen. Ansprechpartner ist die

Zentralstelle für Arbeitsvermittlung der Bundesanstalt für Arbeit
Feuerbachstr. 42 – 46
60325 Frankfurt am Main
Tel: 069/7111-0


7.2 SOKRATES/LINGUA-Programm

Ziel des Programms ist die Sprachförderung für Auszubildende im dualen System und Teilnehmer an außerschulischen Berufsbildungsmaßnahmen zwischen 16 und 25 Jahren. Das zweiwöchige Programm beinhaltet einen vorbereitenden Sprachkurs sowie einen vorbereitenden Besuch für die Leiter der Maßnahme im Zielland, ein gemeinsames Bildungsprojekt in einem weiteren Mitgliedsstaat der EU. Die Finanzierung erfolgt über einen Zuschuß der Europäischen Kommission in Höhe von 50 - 70% der anerkannten Gesamtkosten. Die ergänzende Finanzierung muß von den Teilnehmern selbst aufgebracht werden.

Anträge auf Förderung können bei der Carl Duisberg-Gesellschaft nur von Einrichtungen der beruflichen Bildung, Unternehmen, Kammern, überbetrieblichen Ausbildungsstätten und sozialen Trägern der beruflichen Bildung gestellt werden. Berufsschulen sind über die Kultusministerien beim Pädagogischen Austauschdienst antragsberechtigt.

Carl Duisberg-Gesellschaft e.V.
Weyerstr. 79-83
50676 Köln
Tel: 0221/2089-102, -148, -229
,



Seketariat der Ständigen Konferenz
der Kultusminister der Länder der BRD
Pädagogischer Austauschdienst
Postfach 22 40
53012 Bonn
Tel: 0228/501-319
Fax 0228/501-420




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