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Technisch-kreative Gestaltung: Schnitt
Toncutter/in
Kurzinfo
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Wege zum Beruf
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Kurzinfo Wesentlicher Bestandteil eines Films ist der Ton. Originaltöne und Hintergrundgeräusche werden von Tonmeistern, Toningenieuren bzw. Tontechnikern beim Dreh aufgenommen. Meistens sind sie aber an der Nachbearbeitung nicht mehr beteiligt. Im Gegensatz zu anderen Ländern übernimmt in Deutschland der Cutter den Tonschnitt (außer bei großen Produktionen, die sich einen speziellen Toncutter leisten).
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Tätigkeit Exkurs:

Drehende. Bilder und Orginaltöne sind im Kasten. Was aber passiert, wenn das Mikrofon schlecht geangelt war, ein Flugzeug durch die Aufnahme flog, ein Aggregat brummte oder ein Schauspieler sich versprochen hat? Der Take ist unbrauchbar! Tonleute am Set konzentrieren sich in erster Linie auf die Dialoge und nicht auf das Drumherum. Aber genau auf dieses Drumherum kommt es am Ende an. Was wäre beispielsweise ein Thriller ohne die Musik, die die Stimmung erst aufbaut, was wären die Szenen ohne geheimnisvolle Geräusche aus dem Off.
Wenn die Dreharbeiten abgeschlossen sind, übernehmen Geräuschemacher, Toncutter und Mischer die Arbeit im Studio. Der Toncutter, auch Tonschnittmeister oder im Englischen Sound Editor genannt arbeitet mit dem Regisseur an der Auswahl von Toneffekten und Musikaufnahmen, gibt Komponisten Anweisungen für die Bilduntermalung und bündelt die vielfältigen Tonquellen wie Dialog, Musik und Toneffekte zu einer zum Bild synchronen Tonspur.

Arbeitsbereiche im Überblick:
  • Schnitt von Sprachaufnahmen (Herausschneiden von Versprechern und Wiederholungen)
  • Kürzen eines Beitrages (in Absprache mit Regisseur, Redakteur)
  • Verlängerung eines Beitrages
  • Schnitt von Musikaufnahmen
  • Allgemeine Schnittverfahren, wie z.B.
  • Herausschneiden kürzerer Störgeräusche (Knacken, doppeltes Atmen, Geräusche), Schnitt von Beifall und anderen Geräuschen, Einkleben von Zwischenbändern, Schnitt bei Hörspielproduktionen und Musikmontagen, Schnitt von Mehrspuraufnahmen.

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Arbeitsumfeld Toncutter arbeiten eng zusammen mit: Geräuschemacher, Regisseur, Redakteur.
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Anforderungen Musikalität, umfassende technische und organisatorische Fähigkeiten, ausgeprägtes Einfühlungs- und künstlerisches Gestaltungsvermögen, gutes Gedächtnis, Phantasie, psychologisches Geschick im Umgang mit Angestellten, Regie und Kameraleuten.
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Wege zum Beruf
  • Ausbildung zum Mediengestalter Bild und Ton
  • Studium im Bereich Ton (z.B. Tontechnik/Toningenieurwesen)
  • Praktikum bei einer Postproduktionsfirma

Zur Aus- und Weiterbildungs- Datenbank
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Literatur Kandorfer, Pierre: DuMont´s Lehrbuch der Filmgestaltung, Theoretisch-technische Grundlagen der Filmkunde, DuMont Verlag, Köln, 1984
Webers, Johannes: Handbuch der Film- und Videotechnik, Franzis Verlag, München, 1985
van Appeldorn, Werner: Handbuch der Film- und Fernsehproduktion, TR-Verlagsunion, München
Zur Literaturdatenbank
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Fachverbände / Gewerkschaften BVT - Berufsverband Ton, Kurfürstenstr. 17a, 22041 Hamburg
VDT - Verband Deutscher Tonmeister e.V., Masurenallee 8-14, 14046 Berlin
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Specials Interview Lothar Segeler - Tonmeister
Interview Holger Harms - Mediengestalter Bild und Ton
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