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Technisch-kreative Gestaltung: Ton
Toningenieur/in
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Kurzinfo Toningenieure (sound engineer - engl.) sind für Aufnahmen, Übertragungen, Mitschnitte und audiotechnische Aufgaben allgemeiner Art bei Hörfunk und Fernsehen zuständig.
Oft werden die Aufgaben des Toningenieurs auch unter der Berufsbezeichnung Tonmeister ausgeführt. Zwischen beiden Berufen gibt es sowohl begrifflich wie funktional keine feste und eindeutige Grenze. Allerdings dürfen sich in Deutschland nur Leute mit einem abgeschlossenen Hochschulstudium Ingenieur nennen.
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Tätigkeit Das Aufgabengebiet des Toningenieurs umfaßt Tätigkeiten der gesamten Tontechnik (falls erforderlich auch Bildtechnik). Er ist an Live-Produktionen und Aufzeichnungen beteiligt und vertont Film- und Studioproduktionen, Musikaufnahmen, Hörspiele und andere Sendungen.
Dabei hat er im nicht-technischen Teil seiner Arbeit gewisse interpretatorische Freiheiten. Je nach Produktion entscheidet er in Abstimmung mit Redakteur, Produzent, Regisseur und Kreativen, wie er ein Klanggeschehen abbildet.

Das technische Umfeld der Arbeit besteht im wesentlichen aus Mikrofonen, Mischpult, Bandmaschine und klangbeeinflussenden Effektgeräten (z.B. Hallgenerator).

Am Anfang jeder Produktion steht die Überprüfung der Akustik. Daran orientieren sich Auswahl und Aufstellung der Mikrofone. Naturgemäß ist der Toningenieur beim Hörfunk in jeder Hinsicht freier als seine Kollegen von Film und TV: Im Radio stört kein Mikrofonschatten.

Bei Spielfilmen oder anderen Produktionen mit beweglichen Schallquellen (dazu gehören auch die Schauspieler) werden aus diesem Grunde Mikrofone an sogenannten Galgen, Angeln oder booms befestigt. Diese teleskopartigen Ausleger mit und ohne Fahrgestell werden von Tontechnikern oder Assistenten bedient. Alternativ dazu ist es vor allem bei Fernsehproduktionen heute üblich, mit kleinen kabellosen Funkmikros zu arbeiten.

A U F G A B E N - I M - Ü B E R B L I C K :
  • Justieren, Bedienen und Betriebserhaltung von tontechnischen Einrichtungen aller Art, einschließlich Digitalgeräten
  • Überprüfung der raum-akustischen Verhältnisse, Bestimmung der Mikrofonanordnung bei Aufnahmen
  • Durchführung der Tonmischung, Beurteilung des klanglichen Ergebnisses
  • Technische Koordination und Überwachung der Mitarbeiter

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Arbeitsumfeld Der Toningenieur arbeitet eng zusammen mit: Redakteur, Regisseur, Produzent.
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Anforderungen Gute körperliche Konstitution, Belastbarkeit, Flexibilität, Fähigkeit zur Teamarbeit, handwerklich-technisches Interesse, Engagement.
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Wege zum Beruf Studium im Bereich Ton. (z.B.:
Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf,
Staatliche Hochschule für Musik Westfalen-Lippe in Detmold,
Hochschule für Künste Berlin.)


Zur Aus- und Weiterbildungs- Datenbank
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Literatur Kandorfer, Pierre: DuMont´s Lehrbuch der Filmgestaltung, Theoretisch-technische Grundlagen der Filmkunde, DuMont Verlag, Köln, 1984,

Webers, Johannes: Handbuch der Film- und Videotechnik, Franzis Verlag, München, 1985,

van Appeldorn, Werner: Handbuch der Film- und Fernsehproduktion, TR-Verlagsunion, München.

Zur Literaturdatenbank
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Fachverbände / Gewerkschaften BVT - Berufsverband Ton, Kurfürstenstr. 17a, 22041 Hamburg

VDT - Verband Deutscher Tonmeister eV, Masurenallee 8-14, 14046 Berlin
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Specials Interview Lothar Segeler Tonmeister
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