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Bildungswege: Ausbildung
Ausbildungsinfo
ein Text zur dualen Ausbildung

  • Was bedeutet eine Berufsausbildung im dualen System?

    Die Berufsausbildung findet an den Lernorten Ausbildungsbetrieb und Berufsschule statt. Der Betrieb vermittelt in dieser Ausbildungspartnerschaft die praxisorientierten Qualifikationen, die Berufsschule die theorieorientierten und betriebsübergreifenden Qualifikationen. Die Ausbildungsinhalte der betrieblichen Ausbildung sind in der Ausbildungsordnung festgelegt, die schulische Berufsausbildung ist durch die Richtlinien und Lehrpläne des Ministeriums für Schule und Weiterbildung geregelt. Die Ausbildungs-Rahmenrichtlinien für die verschiedenen Berufe können bei den zuständigen Industrie- und Handelskammern, bzw den Handwerkskammern bezogen werden.

    Kontakt: www.ihk.de und www.handwerkskammern-nrw.de

  • Welcher Betrieb kann ausbilden?

    Ein Ausbildungsbetrieb muß für die Berufsausbildung nach Art und Einrichtung geeignet sein. Eignung nach der Art bedeutet, daß im Betrieb alle Tätigkeiten anfallen müssen, bei denen die Auszubildenden die erforderlichen Qualifikationen erlernen können. Die Eignung nach der Einrichtung setzt voraus, daß der Betrieb über die geeignete Ausstattung verfügt. Der Ausbildungsbetrieb muß der Gesamtstruktur nach das Erreichen des Ausbildungszieles ermöglichen. Die Prüfung, ob ein Betrieb als Ausbildungsbetrieb anerkannt wird, liegt bei den zuständigen Kammern.

  • Wer kann ausbilden?

    Wer ausbilden will, muß pädagogische und fachliche Kenntnisse besitzen. Die pädagogischen Kenntnisse sind auch deshalb notwendig, weil es sich bei den Auszubildenden teilweise noch um Jugendliche handelt, wo Gesichtspunkte wie Jugendschutz berücksichtigt werden müssen. Die erforderlichen Kenntnisse sind in der Ausbildungsverordnung beschrieben und werden durch eine Prüfung nachgewiesen. Zur Vorbereitung auf diese Prüfung können Kurse bei den Industrie- und Handelskammern, bzw. den Handwerkskammern besucht werden. Nähere Informationen über die Kurse und die Ausbildungseignungsprüfungen geben die zuständigen Kammern. Die erforderlichen fachlichen Kenntnisse werden in der Regel durch eine entsprechende Berufsausbildung oder einen Fachhochschul- oder Hochschulabschluß nachgewiesen.

  • Welche Aufgaben übernimmt die Berufsschule ?

    In der Berufsschule werden die überwiegend theoretischen Qualifikationen vermittelt. Ein Auszubildender, der bei Vertragsabschluß das 21. Lebensjahr noch nicht vollendet hat, ist berufsschulpflichtig. Aber auch für nicht berufsschulpflichtige Auszubildende ist der Besuch der Berufsschule sinnvoll, um die Ausbildung erfolgreich abschließen zu können.

  • Welche Aufgaben muß der Ausbildungsbetrieb übernehmen ?

    Auf der Grundlage des Ausbildungsrahmenplanes erstellt jeder Ausbildungsbetrieb einen betrieblichen Ausbildungsplan, auf dessen Grundlage dem Auszubildenden alle Fertigkeiten und Kenntnisse vermittelt werden, die er zur Erreichung des Ausbildungszieles benötigt. Die Ausbildungsberater der Industrie- und Handelskammern, bzw. der Handwerkskammern sind dabei behilflich.

  • Wie sieht die Prüfung aus ?

    Die Industrie- und Handelskammern, bzw. die Handwerkskammern haben Prüfungsausschüsse eingerichtet, die im Sinne der Ausbildungspartnerschaft des dualen Systems aus Fachleuten der Berufspraxis und aus der Berufsschule bestehen.
    Nach circa 1 bis 1 1/2 Jahren Berufsausbildung wird eine Zwischenprüfung abgelegt, die Auszubildenden, Ausbildern und der Berufsschule Hinweise auf Mängel in der Ausbildung geben soll. Die Teilnahme - und nicht das Bestehen der Zwischenprüfung - ist die Voraussetzung für die Anmeldung zur Abschlußprüfung, in der festgestellt wird, ob der Auszubildende die für die Berufsausübung erforderlichen Fertigkeiten und Kenntnisse besitzt.

  • Wie wird ein Ausbildungsvertrag abgeschlossen ?

    Der Berufsausbildungsvertrag wird schriftlich auf einem Formular der Industrie- und Handelskammer, bzw. der Handwerkskammer abgeschlossen. Der Ausbildungsvertrag wird der jeweiligen Kammer vorgelegt, die ihn in das Verzeichnis der Ausbildungsverhältnisse einträgt.




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